Heimatverein Lingen
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Lingen - Abbruch und Neubau

S I L V E S T E R N A C H M I T T A G   I M   M U S E U M 

Das Lingener Stadtbild im Spiegel von Abbruch und Neubau präsentiert der Heimatverein am Silvesternachmittag (31.12., ab 13.00 Uhr) im Emslandmuseum. Nach einem musikalischen und plattdeutschen Auftakt um 13.30 Uhr gibt es um 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr einen fotografischen Rückblick auf Lingen damals, auf spektakuläre Zerstörungen und Abbrüche sowie charakteristische Neubauten. Das Cafè im Kutscherhaus lädt von 13 bis 17 Uhr zu Kaffee, Kuchen und frischen Neujahrshörnchen ein. An diesem Nachmittag ist auch erstmals ein neues deutsch-niederländisches Rezeptbuch für Neujahrskuchen erhältlich.


L I N G E N E R   S T A D T B I L D   I M   W A N D E L   D E R   Z E I T 

Nicht nur durch Feuer und gewaltsame Zerstörung in Kriegszeiten änderte die Stadt Lingen ihr Gesicht. Abbruch und Neubau gehörten von Beginn an zu einem Ort, der erst durch die Umgestaltung einer dörflichen Ansiedlung zu einer befestigten Stadt wurde. Südlich des heutigen Marktplatzes lassen sich Spuren dieser vorstädtischen Siedlung noch heute nachweisen. In vielen kleinen Schritten von Abbrüchen und Neubauten entstand im Laufe der Zeit an der Stelle von Reihen kleiner Fachwerkhäuser eine immer dichtere städtische Bebauung. Dieser Prozess setzt sich in der lebendigen Altstadt bis heute fort. Zwischen denkmalgeschützten Giebeln und markanten Eckhäusern vollzieht sich dabei ein allmählicher, aber steter Wandel des Stadtbildes.


H A U P T V E R K E H R S A D E R N   D E R   C I T Y 

Seit dem 19. Jahrhundert wuchs die Stadt durch die Industrialisierung über ihren alten Stadtkern hinaus. Entlang der Eisenbahn und der Ausfallstraßen entstanden Fabriken, Wohnviertel und Geschäftshäuser. Mit dem wirtschaftlichen Wandel und dem Ausbau der Verkehrswege haben sich aber auch diese Stadtquartiere mittlerweile stark verändert. Dies wird deutlich beim Vergleich alter und neuer Aufnahmen der dicht bebauten Rheiner Straße oder der Meppener Straße. Die Lindenstraße und die Georgstraße wurden einst von hohen Baumreihen und schmucken Villen gesäumt. Heute bilden diese Straßenzüge die Hauptverkehrsadern der City. Diese Entwicklung hatte zahlreiche Abbrüche und Neubauten zur Folge.


A B B R U C H   U N D   N E U B A U   A U C H   I M   M U S E U M 

Es ist die letzte Silvesterveranstaltung im alten Vortragsraum des Museum, denn nach Silvester stehen auch hier 2020 Abbruch und Neubau auf dem Programm! Der Eintritt ist frei, um eine Spende für einen sozialen Zweck wird gebeten. Wegen des erfahrungsgemäß großen Besucherandrangs wird frühzeitiges Erscheinen empfohlen.

Fotos: Emslandmuseum Lingen

Das Lingener Stadtbild im Spiegel von Abbruch und Neubau präsentiert der Heimatverein am Silvesternachmittag (31.12., ab 13.00 Uhr) im Emslandmuseum.



Lingen im Bombenhagel
Zwischen Altstadtfest und Atomprotest

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