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Archivalie de Monats
Geschichte Lingens
Chronik der Stadt Lingen
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Sinti und Roma in Lingen Im Emsland lassen sich Roma erst mit dem beginnenden 18. Jahrhundert belegen. In emsländischen Kirchenbüchern erscheinen sie ab 1713 als "Aegyptiani", "Cyngari", "Ziehani", "Zigener" oder schlicht als "Heyden". Die Fremdbezeichnung "Zigeuner" ist unbekannten, vermutlich aber griechischen Ursprungs. 1721 wurde auf dem Meppener Marktplatz ein neuer Pranger errichtet, und zwar vornehmlich, um die sich dort aufhaltenden "Heyden" zu strafen.

 

De Zwarte Hand Die Verhaftung der zwölf Gefangenen liegt fast zwei Jahre zurück. Im Mai 1940 hatten deutsche Truppen Belgien überfallen. Einige Monate später bildete sich in dem belgischen Dorf Puurs eine kleine Widerstandsgruppe. Sie nannte sich "De Zwarte Hand", nach der serbischen Geheimgesellschaft "Schwarze Hand", die 1914 das Attentat von Sarajewo verübt hatte.

 

Das Hotel Hüvett in der Burgstraße Die Lingener Burgstraße kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Sie erscheint bereits auf dem um 1560 von Jacob van Deventer erstellten Stadtplan. Die Burgstraße folgt dort dem Burggraben, der Stadt und Burganlage voneinander trennt, und ist entsprechend nur einseitig bebaut. Ab 1632 wird die Burganlage aber geschleift, und damit ist nun auch die Südostseite der Burgstraße bebaubar. Das gilt auch für das Grundstück der heutigen Burgstraße 15, obwohl das Beginn der ältesten Bebauung unbekannt ist.

 

Die Lingener Waisenkasse Noch im Mittelalter waren Waisenhäuser ein seltenes Phänomen. Erst nach dem Dreißigjährigen Krieg kam es immer häufiger zur Gründung von Waisenhäusern, so 1677 in Braunschweig oder 1679 in Frankfurt. Auch unter den Lingener Reformierten gab es ab 1703 Überlegungen zur Errichtung eines Waisenhauses. Unterstützt werden sollten allerdings nur reformierte Familien. Eine Waisenkasse ist seit 1710 belegbar.

 

Theo Lingen in Lingen Theo Lingen hieß mit bürgerlichem Namen Schmitz. Er selbst erblickte 1903 in Hannover das Licht der Welt, sein Vater aber stammte aus Lingen. Sein Großvater, der Kaufmann August Schmitz kam ursprünglich aus Fredeburg. 1835 geboren, erwarb er 1860 das Haus Am Markt 20, das heutige Café am Markt, und richtete hier eine Feinkost- und Kolonialwarenhandlung ein.

 

Die preußische Post Um 1650 hatte sich auf der Strecke Hamburg–Lingen–Zwolle–Amsterdam eine Reitpost etabliert, die sich im Laufe der Zeit als überaus profitabel erweisen sollte. Zu ihr gehörte auch eine Poststation in Lingen, die von der Posthalterfamilie zur Eyck betrieben wurde. Doch die Reitpost blieb nicht lange ohne Konkurrenz. 1702 fiel Lingen an Preußen, und Preußen bemühte sich fortan, in Lingen ein eigenes Postwesen zu etablieren.

 

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Sinti und Roma in Lingen

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