Heimatverein Lingen
VereinVeranstaltungenArchäologieFamilienforschungHeimatforschungHistoryQuellenAktivServiceSuchen
Archivalie de Monats
Geschichte Lingens
Chronik der Stadt Lingen
Archivalie de Monats

Knapp Gerd Gerhard Bernhard Kruis, ein Heuermann aus Suttrup, im Volksmund Knapp Gerd genannt. Er war verheiratet, hatte fünf Kinder und schuldete dem Bauern Weggert mehrere Jahre Pachtgeld. 1824 befand sich Kruis - inzwischen rund 47 Jahre alt - erneut auf Hollandgang. Ende Juli erschien er bei dem Bauern van den Bosch im Delftland, um für ihn wie in den Jahren zuvor Korn zu mähen.

 

Das Siegel der Stadt Lingen Der Siegelabdruck aus dem Jahre 1394 ist bis heute erhalten und stellt damit den ältesten Nachweis für das Siegel der Stadt Lingen dar. Es zeigt einen großen Turm, der von zwei kleineren Türmen eingerahmt ist, und verweist damit auf die Befestigungsanlagen als Symbol für den städtischen Charakter von Lingen.

 

Die Müllabfuhr kommt 1830 schloss der Fuhrmann Schoettmer einen Vertrag mit der Stadt Lingen. Für 18 Stüber Holländisch verpflichtete er sich, jeden Samstagnachmittag den Abfall der Hausbewohner in sämtlichen Straßen der Stadt aufzuladen und auf einen ihm angewiesenen Platz außerhalb der Stadttore zu bringen.

 

Frauenwahlrecht Die Lingener Frauenvereine veranstalteten eine "Versammlung der Frauen Lingens", wo unter Leitung der Schulvorsteherin Clara Eylert die Oberlehrerin Büning zur Wahl bürgerlicher Parteien aufrief, um den Religionsunterricht zu erhalten.

 

Der Arbeiter- und Soldatenrat in Lingen Am 3. November 1918 erhoben sich die Kieler Matrosen. Die Kieler Arbeiter schlossen sich an, und bald breitete sich der Aufstand im ganzen Reich aus. Am 9. November verkündete Reichskanzler Ebert die Abdankung des Kaisers, Scheidemann rief die deutsche Republik aus und Liebknecht eine freie sozialistische Republik. Wilhelm II. flüchtete in die Niederlande. Überall bildeten sich nun Arbeiter- und Soldatenräte und übernahmen die Macht. Am 9. November gründeten auch die in Lingen stationierten Truppen einen Soldatenrat.

 

Die Reichspogromnacht in Lingen Das Attentat auf den Legationssekretär von Rath durch den siebzehnjährigen Herschel Grynszpan nutzt Propagandaminister Goebbels am Abend des 9. November 1938 zu einer Hetzrede, in der er auch die schon stattgefundenen antisemitischen Ausschreitungen lobt.

 

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

Weiter


Knapp Gerd

Kontakt    Mitglied werden    Impressum    Datenschutz