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Archivalie de Monats
Geschichte Lingens
Chronik der Stadt Lingen
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Der Spatzenkrieg 1744 befahl Friedrich der Große, überall in Preußen die Sperlinge zu töten. Jeder sollte innerhalb einer bestimmten Frist eine gewisse Zahl von Sperlingsköpfen abliefern. Über die Mindener Kriegs- und Domänenkammer erhielten auch die Lingener den Befehl. 1763 erreichte den Magistrat in Lingen erneut ein königlicher Aufruf zum Spatzenkrieg.

 

Henriette Flatow Henriette Flatow wurde am 18. Januar 1866 in Wormditt, Kreis Braunsberg, in Ostpreußen geboren. Sie blieb ledig. Im April 1915 zog sie von Rheine nach Lingen in die Rheinerstraße 57. Im September 1921 bezog sie das Haus Kaiserstraße 20, ein großes Eisenbahner-Mietshaus, in dem auch die jüdische Familie Gustav Joseph wohnte.

 

Wirbelsturmkatastrophe In diesen Tagen jährt sich zum 90. Mal die Wirbelsturmkatastrophe, die das Emsland am 1. Juni 1927 heimsuchte. Besonders in Lingen richtete der Sturm große Schäden an.

 

Unruhe und Schandtaten Die Frühneuzeit war geprägt von den Versuchen der weltlichen und geistlichen Obrigkeiten, die Fest- und Trinkkultur zunehmend einzuschränken. Das betraf auch Schützenfeste. 1549 wurde in Lingen erstmals eine Vereinigung von gemeinen Schützen erwähnt. Sie veranstalteten ein Vogelschießen, das von der Stadt mit einer Tonne Bier unterstützt wurde. Acht Jahre später erscheint erstmals eine Gruppe „junger Schützen“ oder „Bürgersöhne“, die heutigen Kivelinge.

 

Eierbicken und Eierkollern Ein weitverbreiteter Osterbrauch ist das Eierbicken, andernorts auch als Eierticken, Eierpecken oder Eiertitschen bekannt. Das Spiel ist denkbar einfach. Zwei Kontrahenten schlagen ihre Ostereier gegeneinander. Wessen Ei zuerst zerbricht, der hat verloren. In Lingen ist die Tradition des Eierbickens eng mit der Geschichte der Wilhelmshöhe verbunden.

 

Henri Nannen Die meisten kennen Henri Nannen als langjährigen Herausgeber und Chefredakteur des "Stern". 1913 in Emden geboren, gründete er 1946 die Tageszeitung "Hannoversche Neueste Nachrichten" und übernahm 1947 den Posten des Chefredakteurs der "Hannoverschen Abendpost". Weniger bekannt ist, dass Henri Nannen zu dieser Zeit auch politisch aktiv war.

 

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Der Spatzenkrieg

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