Heimatverein Lingen
VereinVeranstaltungenArchäologieFamilienforschungHeimatforschungHistoryQuellenAktivServiceSuchen
Archivalie de Monats
Geschichte Lingens
Chronik der Stadt Lingen
Archivalie de Monats

Frauenwahlrecht Die Lingener Frauenvereine veranstalteten eine "Versammlung der Frauen Lingens", wo unter Leitung der Schulvorsteherin Clara Eylert die Oberlehrerin Büning zur Wahl bürgerlicher Parteien aufrief, um den Religionsunterricht zu erhalten.

 

Der Arbeiter- und Soldatenrat in Lingen Am 3. November 1918 erhoben sich die Kieler Matrosen. Die Kieler Arbeiter schlossen sich an, und bald breitete sich der Aufstand im ganzen Reich aus. Am 9. November verkündete Reichskanzler Ebert die Abdankung des Kaisers, Scheidemann rief die deutsche Republik aus und Liebknecht eine freie sozialistische Republik. Wilhelm II. flüchtete in die Niederlande. Überall bildeten sich nun Arbeiter- und Soldatenräte und übernahmen die Macht. Am 9. November gründeten auch die in Lingen stationierten Truppen einen Soldatenrat.

 

Die Reichspogromnacht in Lingen Das Attentat auf den Legationssekretär von Rath durch den siebzehnjährigen Herschel Grynszpan nutzt Propagandaminister Goebbels am Abend des 9. November 1938 zu einer Hetzrede, in der er auch die schon stattgefundenen antisemitischen Ausschreitungen lobt.

 

Sinti und Roma in Lingen Im Emsland lassen sich Roma erst mit dem beginnenden 18. Jahrhundert belegen. In emsländischen Kirchenbüchern erscheinen sie ab 1713 als "Aegyptiani", "Cyngari", "Ziehani", "Zigener" oder schlicht als "Heyden". Die Fremdbezeichnung "Zigeuner" ist unbekannten, vermutlich aber griechischen Ursprungs. 1721 wurde auf dem Meppener Marktplatz ein neuer Pranger errichtet, und zwar vornehmlich, um die sich dort aufhaltenden "Heyden" zu strafen.

 

De Zwarte Hand Die Verhaftung der zwölf Gefangenen liegt fast zwei Jahre zurück. Im Mai 1940 hatten deutsche Truppen Belgien überfallen. Einige Monate später bildete sich in dem belgischen Dorf Puurs eine kleine Widerstandsgruppe. Sie nannte sich "De Zwarte Hand", nach der serbischen Geheimgesellschaft "Schwarze Hand", die 1914 das Attentat von Sarajewo verübt hatte.

 

Das Hotel Hüvett in der Burgstraße Die Lingener Burgstraße kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Sie erscheint bereits auf dem um 1560 von Jacob van Deventer erstellten Stadtplan. Die Burgstraße folgt dort dem Burggraben, der Stadt und Burganlage voneinander trennt, und ist entsprechend nur einseitig bebaut. Ab 1632 wird die Burganlage aber geschleift, und damit ist nun auch die Südostseite der Burgstraße bebaubar. Das gilt auch für das Grundstück der heutigen Burgstraße 15, obwohl das Beginn der ältesten Bebauung unbekannt ist.

 

Zurück

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17

Weiter


Das Torschreiberhaus

Kontakt    Mitglied werden    Impressum    Datenschutz