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Archivalie de Monats
Geschichte Lingens
Chronik der Stadt Lingen
Lingen im Nationalsozialismus
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Das Torschreiberhaus Ursprünglich konnte man die Stadt Lingen nur über drei Wege betreten. Sie führten über eine Stadtgrabenbrücke durch je eines der drei Stadttore - dem Lookentor, dem Mühlentor und dem Burgtor. Bereits im 16. Jahrhundert versieht an jedem der drei Tore ein Stadtpförtner seinen Dienst.

 

Die Anfänge der Wilhelmshöhe Der erste, der auf dem Grundstück der späteren Wilhelmshöhe baute, war der aus den Niederlanden stammende Jurist Johann Daniel Steenstra Toussaint. Um 1820 zog er zusammen mit seiner Frau Jannige, einer geborenen Bronk, in ein hier errichtetes Wohnhaus ein.

 

Maifeier in Lingen Das Wetter in Lingen am 1. Mai 1919 war schlecht. Es regnete. Dennoch fanden die Veranstaltungen eine rege Beteiligung. Schon morgens um 5 Uhr versammelten sich 300 Personen zu einem Maigang nach Schepsdorf. Bei Nehrschulte nahm man ein gemeinsames Frühstück ein.

 

Knapp Gerd Gerhard Bernhard Kruis, ein Heuermann aus Suttrup, im Volksmund Knapp Gerd genannt. Er war verheiratet, hatte fünf Kinder und schuldete dem Bauern Weggert mehrere Jahre Pachtgeld. 1824 befand sich Kruis - inzwischen rund 47 Jahre alt - erneut auf Hollandgang. Ende Juli erschien er bei dem Bauern van den Bosch im Delftland, um für ihn wie in den Jahren zuvor Korn zu mähen.

 

Das Siegel der Stadt Lingen Der Siegelabdruck aus dem Jahre 1394 ist bis heute erhalten und stellt damit den ältesten Nachweis für das Siegel der Stadt Lingen dar. Es zeigt einen großen Turm, der von zwei kleineren Türmen eingerahmt ist, und verweist damit auf die Befestigungsanlagen als Symbol für den städtischen Charakter von Lingen.

 

Die Müllabfuhr kommt 1830 schloss der Fuhrmann Schoettmer einen Vertrag mit der Stadt Lingen. Für 18 Stüber Holländisch verpflichtete er sich, jeden Samstagnachmittag den Abfall der Hausbewohner in sämtlichen Straßen der Stadt aufzuladen und auf einen ihm angewiesenen Platz außerhalb der Stadttore zu bringen.

 

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