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Archivalie de Monats
Geschichte Lingens
Chronik der Stadt Lingen
Archivalie de Monats

Besatzung, Flut und Wohnungsnot. Lingen 1946 Als der Lingener Stadtrat am 11. Februar 1947 in öffentlicher Sitzung zusammentrat, stellte Bürgermeister Julius Landzettel, selbst erst seit einigen Monaten im Amt, den Bericht der Stadtverwaltung über das Jahr 1946 vor.

 

Die Eisengießerei Windhoff, Deeters & Co. Zu den großen Fabriken, die in Lingen im Zuge der Industrialisierung entstanden, gehörte auch die Eisengießerei und Maschinenfabrik Windhoff, Deeters & Co. auf dem Gelände des späteren Viehmarktes an der Alten Rheiner Straße. Gegründet wurde sie 1857 unter dem Namen Hermanni, Jüngst & Co.

 

Die Textilfabrik Langschmidt & Sohn Wie nur wenige andere Unternehmen in Lingen steht die Textilfabrik Langschmidt & Sohn für die Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Gegründet wurde sie 1826 von dem damals gut 38-jährigen Ludwig Langschmidt und seinem Partner Aue am Mühlenbach in Reuschberge.

 

Die Kriegsnagelung von 1916 Während des Ersten Weltkrieges stellte die Stadt Wien eine hölzerne Ritterfigur aus, in die jeder gegen eine Spende einen Nagel schlagen konnte. Die Idee der Kriegsnagelungen verbreitete sich schnell und fand zahlreiche Nachahmer. Zu ihnen gehörte auch die Stadt Lingen. Der Kaufmann Heinrich Schulte hatte Anfang Dezember 1915 einen Eichentisch mit Eisernem Kreuz im Hotel Heeger ausgestellt. Jeder konnte vor Ort einen Nagel kaufen, ihn in das Kreuz schlagen und sich in ein ausgelegtes Buch eintragen.

 

Die Lingener Lehnsübertragung von 1526 Vor fünfhundert Jahren waren die Beziehungen zwischen Münster und Lingen nicht sonderlich gut. Tatsächlich ließ sich von Lingen aus der Emsverkehr zwischen Ober- und Niederstift Münster empflindlich stören. Weil – so der Vorwurf – Nikolaus von Tecklenburg, der Herr der Grafschaft Lingen, die westfälischen Kaufleute berauben würde, fiel der Bischof von Münster schließlich in die Grafschaft ein.

 

Tschernobyl und Molkepulver Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl der schlimmste Nuklearunfall der Geschichte. Infolge des stark radioaktiven Regens insbesondere in Bayern war die Milch und um so mehr die bei der Käseherstellung zurückbleibende Molke stark belastet. Der bayrische Konzern Meggle trocknete die Molke zu 5046 Tonnen Molkepulver zusammen und lagerte sie in 242 von der Deutschen Bundesbahn gemieteten Bahnwaggons ein, die fortan durch die Republik irrten.

 

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