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Archivalie de Monats
Geschichte Lingens
Chronik der Stadt Lingen
Archivalie de Monats

Die Kriegsnagelung von 1916 Während des Ersten Weltkrieges stellte die Stadt Wien eine hölzerne Ritterfigur aus, in die jeder gegen eine Spende einen Nagel schlagen konnte. Die Idee der Kriegsnagelungen verbreitete sich schnell und fand zahlreiche Nachahmer. Zu ihnen gehörte auch die Stadt Lingen. Der Kaufmann Heinrich Schulte hatte Anfang Dezember 1915 einen Eichentisch mit Eisernem Kreuz im Hotel Heeger ausgestellt. Jeder konnte vor Ort einen Nagel kaufen, ihn in das Kreuz schlagen und sich in ein ausgelegtes Buch eintragen.

 

Die Lingener Lehnsübertragung von 1526 Vor fünfhundert Jahren waren die Beziehungen zwischen Münster und Lingen nicht sonderlich gut. Tatsächlich ließ sich von Lingen aus der Emsverkehr zwischen Ober- und Niederstift Münster empflindlich stören. Weil – so der Vorwurf – Nikolaus von Tecklenburg, der Herr der Grafschaft Lingen, die westfälischen Kaufleute berauben würde, fiel der Bischof von Münster schließlich in die Grafschaft ein.

 

Tschernobyl und Molkepulver Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl der schlimmste Nuklearunfall der Geschichte. Infolge des stark radioaktiven Regens insbesondere in Bayern war die Milch und um so mehr die bei der Käseherstellung zurückbleibende Molke stark belastet. Der bayrische Konzern Meggle trocknete die Molke zu 5046 Tonnen Molkepulver zusammen und lagerte sie in 242 von der Deutschen Bundesbahn gemieteten Bahnwaggons ein, die fortan durch die Republik irrten.

 

Der Einsturz der Altenlingener Kanalbrücke Es war vor 65 Jahren. Am 6. April 1951, einem Freitagmorgen, bricht um 4 Uhr in Rühlertwist eine Zugmaschine zur Fahrt in das gut 25 Kilometer entfernte Lingen auf. Das Fahrzeug gehört der Firma Rathjens aus Hamburg-Altona. Auf seinem Tiefladeanhänger transportiert es einen schweren Greifbagger, der in Lingen auf die Bahn verladen werden soll.

 

Die Große Straße Bevor die Alte Posthalterei die Post beherbergte, war sie das Wohnhaus von Albert Pontanus. Davor stand an ihrer Stelle das Gasthaus Roskamp. Das war das Thema der Archivalie des Monats Juni 2015. Doch nicht nur die Alte Posthalterei hat eine interessante Geschichte. Auch die anderen Häuser der Großen Straße blicken auf eine mitunter lange Vergangenheit zurück.

 

Kriegsende in Lingen In der Nacht zum Osterdienstag, dem 3. April 1945, drangen britische Truppen bis nach Nordhorn vor. Hummeldorf und Rheine wurden eingenommen. Am frühen Morgen wurde von deutscher Seite die Emsbrücke bei Schepsdorf gesprengt, um den Gegner an der Überfahrt zu hindern, und in Lingen wurde Feindalarm gegeben. Daraufhin flüchteten die Lingener in Scharen aus der Stadt.

 

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