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"Emsland-sprichwörtlich"

Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert. Die Axt im Haus spart den Zimmermann. Morgenstund hat Gold im Mund. Wohl jeder hat zumindest eines dieser Sprichwörter schon einmal gehört. Aber woher kommen die Redewendungen? Was steckt dahinter? Licht ins Dunkel dieser Fragen bringt die Ausstellung im Emslandmuseum in Lingen - „Emsland sprichwörtlich“. Der Heimatverein Lingen veranstaltet für seine Mitglieder und Gäste am 07. September 2008 um 16:30 bis 17:30 Uhr eine Führung mit Dr. Andreas Eiynck.


D A S   L I C H T   N I C H T   U N T E R   D E N   S C H E F F E L   S T E L L E N 

Alles dreht sich um bekannte Sprichwörter zu Gegenständen von früher, die heute kaum noch jemand kennt. Ein bekanntes Beispiel ist das sprichwörtliche Licht, das man nicht unter den Scheffel stellen soll – ein Zitat aus dem Neuen Testament, das sich auf ein altes Getreidemaß bezieht: den Scheffel. Und auch aus vielen anderen Bereichen gibt es zahlreiche vergleichbare Gegenstände, die im Sprichwort bis heute lebendig sind, obwohl sie im Alltag der modernen Menschen gar nicht mehr vorkommen.


A L T E   S P R I C H W Ö R T E R ,   D I E   J E D E R   K E N N T 

Die Ausstellung „Emsland – sprichwörtlich“ präsentiert insgesamt 16 solche Themenbereich, doch auch über die allgemeine Geschichte und Bedeutung von Sprichwörtern können die Besucher sich informieren.
Verblüfft war Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck über das hohe Alter mancher Sprichwörter, die heute noch jeder kennt, die aber schon im Mittelalter belegt sind. So ist etwa das Sprichwort von den Perlen, die man nicht vor die Säue werfen soll, schon auf einem Gemälde von Pieter Breughel dargestellt. Dieser Künstler malte um 1560 eine Szenerie mit 100 bekannten Sprichwörter, die man als Display nun auch im Emslandmuseum bewundern kann.



F Ü H R U N G   D U R C H   D I E   A U S S T E L L U N G 

Darüber hinaus bietet die Ausstellung eine Reihe von interaktiven Möglichkeiten, sich die Welt der Sprichwörter über moderne Medien zu erschließen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 28. September im Emslandmuseum Lingen und ist täglich (außer montags) von 14.30 bis 17.30 sowie nach Vereinbarung geöffnet. Führungen durch die Ausstellung gibt es auf Anfrage.


I N F O R M A T I O N E N 

erteilt das
Emslandmuseum Lingen (Ems)
Burgstraße 28 b,
49808 Lingen (Ems)
Tel. 0591/ 47601


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