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Ortstermin: Die serbisch-orthodoxe Kirche des hl. Erzengels Gabriel

26. März 2026 17:00 - 18:00

Kostenlos

Die wechselvolle Geschichte Lingens brachte es mit sich, dass seit Jahrhunderten in der Stadt drei christliche Konfessionen nebeneinander vertreten sind: Katholiken, Lutheraner und Reformierte. Ihre großen Kirchengebäude sind noch heute markante Punkte im Stadtbild. Weithin unbekannt ist dabei, dass es seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts in Lingen auch eine Kirche für orthodoxe Christen gibt.
Anlass für den Bau der kleinen orthodoxen Kirche war die Räumung der ehemaligen Wehrmachtskasernen in Reuschberge, als 1956 nach der Gründung der Bundeswehr Lingen wieder Garnisonsstandort wurde. Die letzten der in den Kasernen seit 1945 untergebrachten heimatlosen Ausländer, sog. Displaced Persons, mussten ausziehen und fanden in den 1957 zwischen Georgstraße und Ludwigstraße erbauten Mehrfamilienhäusern eine neue Bleibe. Da die meisten von ihnen orthodoxe Christen waren, wurde für sie an der Ecke Ludwigstraße / Heinrichstraße eine Kapelle gebaut, die am 17. November 1958 eingeweiht wurde. Zunächst wird Dr. Ludwig Remling über die Baugeschichte der Kirche und die Entwicklung der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Lingen informieren. Anschließend erklärt bei einer Besichtigung Frau Vera Antic, die Verwalterin der Kirche, die gemäß dem orthodoxen Glaubensverständnis gestaltete Ausstattung der Kirche.
Referent: Dr. Ludwig Remling
Anmeldung erforderlich, möglichst per E-mail an: remlinglin@aol.com oder Tel. 0591/51233
Treffpunkt: Serbisch-orthodoxe Kirche, Ecke Ludwigstraße / Heinrichstraße, Lingen

Details

Datum:
26. März 2026
Zeit:
17:00 - 18:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Heimatverein Lingen (Ems)
Telefon:
(0591) 47601
E-Mail:
museum.lingen@t-online.de

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