Baccum
Baccum wurde bereits in der Jungsteinzeit von der Trichterbecherkultur besiedelt, wovon Großsteingräber in den Baccumer Bergen zeugen. Erstmals um das Jahr 1000 im Einkünfteverzeichnis des Klosters Corvey erwähnt, entwickelte sich der Ort über Jahrhunderte in enger Verbindung zur Lingener Burgkapelle. Heute ist Baccum mit seiner „Ökumenischen Mitte“ ein lebendiger Wohnort mit reicher Geschichte.
Der Mühlenbach-Düker
Am 29. Juni 1895 brach bei Lingen der Kanaldamm am Mühlenbach-Düker. Innerhalb kürzester Zeit strömten die Wassermassen aus dem Dortmund-Ems-Kanal in die umliegenden Wiesen und überfluteten selbst die Frauenbadeanstalt sowie angrenzende Gärten. Bürgermeister Meyer ließ sofort Sandsäcke heranschaffen und mobilisierte Feuerwehr, Eisenbahner und Schüler, um einen Notdamm zu errichten. Noch in derselben Nacht gelang es, die Bruchstelle zu schließen – doch zahlreiche Felder, Gärten und Betriebe hatten schwere Schäden erlitten.
Laxten und Brockhausen
Laxten wurde erstmals 1490 urkundlich erwähnt, als eine „Swaneke to Laxten“ in den Schultenhof zu Biene einheiratete. Im 16. Jahrhundert gehörte es zu den fünf Bauerschaften des Kirchspiels Lingen. Mit dem Bau der Eisenbahn erlebte Laxten im 19. Jahrhundert einen starken Aufschwung, die Einwohnerzahl vervielfachte sich, und neue Betriebe wie die Bürstenfabrik Niehaus & Richter siedelten sich an. …
Maria und Walburga
Lingen blickt auf eine lange Geschichte zurück: Erstmals 975 erwähnt, verlagerte sich der Siedlungsschwerpunkt schon vor 1150 in die heutige Innenstadt. Um 1300 erhielt Lingen Marktrecht und wurde zur Minderstadt ausgebaut. Die dem heiligen Walburga geweihte Kirche auf dem Marktplatz wurde später durch die Marienkapelle außerhalb der Stadtmauern ergänzt, die zu einem beliebten Wallfahrtsort am 1. Mai wurde.
Zwei Festwochen im Mai 1975 bei der 1000-Jahr-Feier
Mit großer Begeisterung blickt die Stadt Lingen auf ein bedeutendes Jubiläum zurück: Vor genau 50 Jahren, im Mai 1975, feierte die Stadt ihr 1000-jähriges Bestehen mit einem festlichen Programm, das vielen Bürgerinnen und Bürgern bis heute in lebhafter Erinnerung geblieben ist.
Bürgermeister und Stadtverwaltung waren Befehlsempfänger der Militärregierung
Lingen im Frühjahr 1945: Unter der Kontrolle der britischen Militärregierung
Mit dem Einmarsch der britischen Truppen und der Kapitulation der Wehrmacht begann für die Stadt Lingen eine neue Zeitrechnung. Die Militärregierung übernahm bereits Anfang April 1945 die vollständige Kontrolle über die Verwaltung.
Das Kriegsende in Lingen Anfang April 1945
April 1945: Als der Krieg nach Lingen kam.
Drei Tage lang tobten im Herzen Lingens schwere Kämpfe. Britische Truppen stießen Anfang April 1945 auf erbitterten Widerstand.
Eine Kirche als Heimat der Heimatlosen
Eine Kirche als Heimat der Heimatlosen
Die serbisch-orthodoxe Gemeinde in Lingen und ihr außergewöhnlicher Kirchenbau.
Über 560 Bomben brachten Tod und Zerstörung
Blick ins Archiv des Monats Februar / Schwerster Luftangriff auf Lingen im 2. Weltkrieg im Februar 1944
Die Meyknechtsche Armenstiftung
Die Familie Meyknecht gehörte im 17. und frühen 18. Jahrhundert zu den führenden Familien in Lingen.









