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History

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Familienforschung

Familienforschung aktuell

Der Heimatverein wurde 1963 gegründet. Er nannte sich zunächst „Heimatverein für den Kreis Lingen“; seine Tätigkeit erstreckte sich über das gesamte damalige Kreisgebiet. Nach der Gebietsreform gab er sich 1978 den Namen „Heimatverein für das Lingener Land“. Eine erneute Umbenennung erfolgte 1986. Entsprechend seinem vorrangigen Tätigkeitsgebiet nennt sich der Verein seitdem „Heimatverein Lingen (Ems)“. Der Heimatverein Lingen (Ems) hat heute ca. 479 Mitglieder.

Die Erforschung der regionalen Geschichte fördert der Heimatverein auf verschiedene Weise. Er unterstützt die Drucklegung und Verbreitung heimatkundlichen Schriften durch finanzielle Zuschüsse oder tritt selbst als Herausgeber auf. Viele Mitglieder arbeiten als aktive Heimatforscher in verschiedenen Arbeitsgruppen mit. Umfangreich ist die Liste der Bücher und Aufsätze, die in den vergangenen Jahrzehnten veröffentlicht wurden. Regelmäßig veranstaltet der Heimatverein zusammen mit dem Stadtarchiv den „Tag der Lingener Geschichte“. Zahlreiche schriftliche und gegenständliche Zeugnisse du Heimatgeschichte wurden durch den Heimatverein und seine Mitglieder dem Emslandmusem Lingen und dem Stadtarchiv Lingen übergeben und stehen dadurch der Allgemeinheit zur Verfügung.

Der Mühlenbach-Düker

Der Mühlenbach-Düker

Am 29. Juni 1895 brach bei Lingen der Kanaldamm am Mühlenbach-Düker. Innerhalb kürzester Zeit strömten die Wassermassen aus dem Dortmund-Ems-Kanal in die umliegenden Wiesen und überfluteten selbst die Frauenbadeanstalt sowie angrenzende Gärten. Bürgermeister Meyer ließ sofort Sandsäcke heranschaffen und mobilisierte Feuerwehr, Eisenbahner und Schüler, um einen Notdamm zu errichten. Noch in derselben Nacht gelang es, die Bruchstelle zu schließen – doch zahlreiche Felder, Gärten und Betriebe hatten schwere Schäden erlitten.

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Laxten und Brockhausen

Laxten und Brockhausen

Laxten wurde erstmals 1490 urkundlich erwähnt, als eine „Swaneke to Laxten“ in den Schultenhof zu Biene einheiratete. Im 16. Jahrhundert gehörte es zu den fünf Bauerschaften des Kirchspiels Lingen. Mit dem Bau der Eisenbahn erlebte Laxten im 19. Jahrhundert einen starken Aufschwung, die Einwohnerzahl vervielfachte sich, und neue Betriebe wie die Bürstenfabrik Niehaus & Richter siedelten sich an. …

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Maria und Walburga

Maria und Walburga

Lingen blickt auf eine lange Geschichte zurück: Erstmals 975 erwähnt, verlagerte sich der Siedlungsschwerpunkt schon vor 1150 in die heutige Innenstadt. Um 1300 erhielt Lingen Marktrecht und wurde zur Minderstadt ausgebaut. Die dem heiligen Walburga geweihte Kirche auf dem Marktplatz wurde später durch die Marienkapelle außerhalb der Stadtmauern ergänzt, die zu einem beliebten Wallfahrtsort am 1. Mai wurde.

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